MORD IM ORIENTEXPRESS

SCHILLERTHEATER BERLIN
https://www.komoedie-berlin.de/produktionen/mord-im-orientexpress.html

Premiere: 22. März 2020

REGIE: KATHARINA THALBACH
REGIE MITARBEIT UND CHOREOGRAFIE: CHRISTOPHER TÖLLE
KOSTÜM: GUIDO MARIA KRETSCHMER
BÜHNE: MOMME RÖHRBEIN
MUSIK: CHRISTOPH ISRAEL

FOTO: JIM RAKETE

von Agatha Christie
für die Bühne bearbeitet von Ken Ludwig
Deutsch von Michael Raab
bearbeitet von Katharina Thalbach für die Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater



in weiteren Rollen sind Tobias Bonn, Mat Schuh, Alexander Dydyna, Kai Maertens, Christoph Marti, Andreja Schneider, Nadine Schori, Wenka von Mikulicz und Max Gertsch zu sehen

Der belgische Privatdetektiv Hercule Poirot möchte mit dem Orientexpress von Istanbul nach London reisen. Doch der Zug ist ausgebucht: lauter Damen und Herren von Welt mit ihren Dienern, und nur, weil sich der mitreisende Eisenbahndirektor Monsieur Bouc für ihn einsetzt, bekommt Hercule Poirot noch ein Abteil. Auf der Fahrt durch Serbien muss der Zug wegen Schneeverwehungen halten. Zu dem Zeitpunkt wird ein amerikanischer Mitreisender mit 12 Messerstichen getötet. Monsieur Bouc bittet Poirot darum, den Mord aufzuklären.

Wegen des vielen Schnees kann niemand den Zug verlassen und auch die Telegrafen-Anlage ist ausgefallen. Das heißt für Poirot: Er kann sich keine Informationen von außen beschaffen und ist auf die anwesenden Zeugen und die vorliegenden Indizien angewiesen. Er findet heraus: Der Tote ist der Verbrecher Cassetti, der vor Jahren das Mädchen Daisy Armstrong entführt und ermordet hat, jedoch flüchten konnte. Hercule Poirot beginnt mit höchst verwirrenden Ermittlungen ...

Katharina Thalbach, der Komödie am Kurfürstendamm seit langem verbunden, inszeniert Agatha Christies legendären Krimi „Mord im Orient Express“.
Erstmals ist Agatha Christies berühmter Krimi in einer offiziellen Bühnenfassung verfügbar. Dass der amerikanische Dramatiker Ken Ludwig die Bühnenfassung erarbeitet hat, erweist sich dabei als Glücksfall: Geschickt verdichtet er die Handlung in Personal und Dramaturgie und akzentuiert die komischen Pointen der Kriminalgeschichte. 
„Ich denke, was Agatha Christie eigentlich geschrieben hat, sind Komödien - oder sagen wir: mustergültige Krimis, die bereits durch ihre extravaganten Figuren einen besonderen Hang zur Komödie haben. Die Komik drängt sich bei diesen Figuren ja geradezu auf“, findet er.