DER ZAREWITSCH

STAATSOPERETTE DRESDEN
http://www.staatsoperette-dresden.de

Premiere: 10. Oktober 2014

MUSIKALISCHE LEITUNG: ANDREAS SCHÜLLER
REGIE: ROBERT LEHMEIER
CHOREOGRAFIE: CHRISTOPHER TÖLLE
GESAMTAUSSTATTUNG: MARKUS MEYER

PHOTOS: KAI-UWE SCHULTE-BUNERT, MARKUS MEYER

Musik: Franz Lehár
Text: Bela Jenbach und Heinz Reichert

Im Zarenpalast macht man sich Sorgen um die Thronfolge, weil der junge Zarewitsch Alexej nichts von Frauen wissen will. So greift man im Interesse des Staates zu einer List: Um den Prinzen für die Ehe „vorzubereiten“, schickt man die blutjunge Balletttänzerin Sonja zu ihm, verkleidet als Tscherkessen-Soldat. Alexej entdeckt den Betrug jedoch sehr bald. Um Ruhe vor den Hofschranzen zu haben, gibt er Sonja zum Schein als seine Geliebte aus. Als die offizielle Braut des Zarewitschs eintrifft, fliehen die beiden nach Neapel. Doch nach dem Tod des Zaren muss Alexej den väterlichen Thron besteigen. Sonja bleibt allein in Italien zurück. Die Operette „Der Zarewitsch“ basiert auf dem gleichnamigen historischen Schauspiel der polnischen Autorin Gabryela Zapolska. Das schwermütige Sentiment kam Franz Lehár sehr entgegen. Seit seiner Uraufführung 1927 in Berlin wurde dem „Zarewitsch“ ein unaufhaltsamer Siegeszug durch die Theater Europas zuteil. Daran hatte auch der legendäre Richard Tauber mit dem wehmütigen „Es steht ein Soldat am Wolgastrand“ großen Anteil. Doch auch Sonjas Liebeslied „Einer wird kommen“ und das Duett „Warum hat jeder Frühling, ach, nur einen Mai“ stehen stellvertretend für den einzigartigen Melodienreichtum der tanz- und sangesfreudigen Partitur.